Lizenzerwerb in der Türkei

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Für die Tätigkeiten in der türkischen Energieversorgungswirtschaft (die Stromerzeugung, Verteilung sowie der Transport) müssen die Teilnehmer bei der zuständigen Regulierungsbehörde (EPDK) entsprechende Lizenzen beantragen.

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Erneuerbare Energien

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Den Zuschlag im Bieterverfahren für die Errichtung der PV-Freiflächenanlagen bekommen Solentegre Enerji in Elazig und Halk Enerji in Erzurum  - 12.05.2014 

Wettbewerb um die Netzanschlusspunkte Türkei für PV-Anlagen

Das Bieterverfahren um die heißbegehrten Netzanschlusspunkte in den Provinzen Elazig und Erzurum ist am 12.05.2014 erfolgreich abgeschlossen worden. Als Meistbietender in der Provinz Elazig bekam die Firma Solentegre Enerji mit 827.000 TL pro MW den Zuschlag. Für die 8 MW muss die Firma umgerechnet ca. 2.3 Millionen € zahlen. Insgesamt hatten sich neben der Solentegre Enerji vier weitere Firmen am Bieterverfahren beteiligt (die Firma RA Güneş, Güçlü Tekstil Limited, İnşar Enerji und Başakkent Güneş Enerjisi Üretim AŞ).

Den Zuschlag für die 5 MW in der Provinz Erzurum bekam die Firma Halk Enerji mit 68.000 TL pro MW. Die Firma hatte sich um 4.9 MW beworben. Für dieses Gebiet hatten sich neben der Halk Enerji die Firma Makronom Enerji beworben.
Die Meistbietenden müssen diesen sog. Beteiligungsanteil innerhalb von max. 3 Jahren (jeweils in 3 gleichhohen Raten) nach der vorläufigen Genehmigung der ersten Anlagenteile an den Transportnetzbetreiber (TEİAŞ) zahlen.

Hintergrund des Bieterverfahrens ist, dass durch die EPDK für die Errichtung von PV-Anlagen eine nach Provinzen aufgeteilte Gesamtkapazität von 600 MW ausgewiesen wurde. Bei der Regulierungsbehörde gingen jedoch zwischen den 10.-14. Juni 2013 insgesamt 496 Anträge mit einer Gesamtkapazität von ca. 9.000 MW ein.

Die gesetzlichen Regelungen sehen vor, dass bei konkurrierenden Anträgen um den gleichen Netzanschlusspunkt zwischen den Zugangspetenten ein Bieterverfahren durchgeführt wird. Diese können sich im Rahmen eines vom Transportnetzbetreiber (TEİAŞ) moderierten Bieterverfahrens um die Netzanschlusspunkte bewerben. Das Bewerbungsverfahren sieht vor, dass die Bewerber für den Netzanschluss einen Beteiligungsbetrag (als sog. Sonderzahlung) pro zu installierende MW abgeben.


Die am 12.05.2014 durchgeführte Ausschreibung wurde von allen Marktteilnehmern mit Spannung erwartet, weil sie das erste Bieterverfahren für die zu vergebenden 600 MW PV-Freiflächenanlagen und Anschlusspunkte darstellt. Somit sind die Ergebnisse des Bieterverfahrens für die kommenden Ausschreibungen richtungsweisend.

 

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